Bonn Architekten | Museum Baumholder

Museum Baumholder

Wettbewerb 3.Rang
Grundlage des Entwurfes ist der weitgehende Erhalt der vorhandenen Gebäudesubstanz. Der Altbau erhält seine ursprüngliche Gestalt, auch die straßenseitige Außenwand des “alten Anbaues” bleibt erhalten. Die äußere Form des Neubaus wurde gegenüber dem Bestand reduziert. Die Giebelwand wurde rechtwinklig zur Fassade an der Korngasse innerhalb der alten Abmessungen ausgebildet einschließlich des Verzichtes auf die Abwalmung der Dachkonstruktion zugunsten der Ausbildung einer Giebelwand, die die neue Dachkonstruktion auch zum Bestand hin einfasst. Die Formensprache des Bestandes wurde in eine zeitgemäße Sprache übersetzt. Die Stahlkonstruktion des neuen Dachgeschosses übersetzt die Dach und Wandverschieferung des Altbaus. Die Lochfassade in den anderen Geschossen übernimmt die Proportionen des Bestandes. Die Ausstellungsflächen werden aus fließenden Raumfolgen gebildet und können flexibel unterteilt werden. Konstruktive Eingriffe ermöglichen unter Beibehalt der äußeren Kubatur vertikale Verbindungen.